Auszeichnung für MCC-Forscher Creutzig

Für seine herausragenden Arbeiten zum Thema Klimawandel, insbesondere zu möglichen Lösungen, erhält MCC-Gruppenleiter Felix Creutzig den mit 1000 Pfund dotierten Piers-Sellers-Preis.

Foto: MCC

15.06.2017

Felix Creutzig, Leiter der Arbeitsgruppe „Landnutzung, Infrastruktur und Transport“ am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), erhält den diesjährigen Piers-Sellers-Preis. Die im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Auszeichnung der University of Leeds wird an weltweit führende Wissenschaftler verliehen, deren Arbeiten sich schwerpunktmäßig mit möglichen Lösungen des Klimaproblems beschäftigt. Benannt ist der Preis nach dem Klimawissenschaftler und Astronauten Piers Sellers.

Der Forschungsfokus von Creutzig, der auch Professor für „Sustainability Economics of Human Settlements“ an der Technischen Universität Berlin ist, liegt auf den Themen Urbanisierung und effiziente Stadtplanung. „Die Städte weltweit werden künftig zu einer entscheidenden Stellschraube im Getriebe der internationalen Politik, wie auch beim Klimaschutz“, sagt der MCC-Gruppenleiter. Unter Creutzigs Beteiligung veröffentlichte das MCC erst kürzlich eine Studie über die Gefahren der zunehmenden Urbanisierung für die globale Nahrungsmittelproduktion. „Zudem wächst die Bedeutung von Städten als Transport-Hotspots: Das Verkehrswesen könnte somit eine entscheidende Rolle auf dem Weg zur Vermeidung des gefährlichen Klimawandels spielen. Ohne Verkehrswende kein Klimaschutz.“