Edenhofer erneut unter Deutschlands Top-Ökonomen

Im FAZ-Ranking der wichtigsten Wirtschaftswissenschaftler verbessert sich MCC-Direktor Ottmar Edenhofer auf Platz elf.

Einflussreichste Ökonomen Deutschlands

Foto: MCC / Trutschel

05.09.2017

Für die Rangliste der 100 einflussreichsten Ökonomen in Deutschland bewertet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) jedes Jahr das Abschneiden der Wirtschaftswissenschaftler in drei Teilbereichen: Medien, Politik und Forschung. In den Kategorien Medien und Forschung kommt es jeweils darauf an, wie oft ein Forscher zitiert wird. Der Einfluss auf die Politik wird durch eine Umfrage unter Bundes- und Landespolitikern ermittelt.

Im Gesamtranking kann sich Ottmar Edenhofer, Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), zum dritten Mail in Folge verbessern. Nach den Plätzen 14 und 12 in den beiden vergangenen Jahren klettert Edenhofer diesmal auf Platz 11. Er ist damit der gefragteste Ökonom in Deutschland zu den Themen Umwelt- und Klimapolitik. Angeführt wir die Rangliste von Clemens Fuest, der im letzten Jahr Hans-Werner Sinn als Präsident des ifo-Instituts ablöste.

Besonders erfolgreich schneidet Edenhofer, der auch Professor an der TU Berlin ist, in der Kategorie Forschung ab. Weit über 2000-mal wurde der MCC-Direktor in den vergangenen fünf Jahren in Fachpublikationen zitiert. Unter den Ökonomen, die in der Gesamtwertung vor Edenhofer liegen, kommen nur zwei auf noch mehr Zitate. Was die Forschungsleistung betrifft, überholt Edenhofer also Wissenschaftler wie zum Beispiel Marcel Fratzscher (DIW) und Peter Bofinger (Uni Würzburg), die in den Medien deutlich präsenter sind.

Hier geht's zum Ökonomen-Ranking der FAZ.

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