Tagesspiegel zur EU-Klimapolitik

Der Tagesspiegel schreibt über den Vorschlag der EU-Kommission für eine Marktstabilitätsreserve beim ETS – und was das MCC davon hält.

08.08.2014

Ottmar Edenhofer, Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) sowie Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) geht nicht davon aus, dass der EU-Kommissionsvorschlag für eine Marktstabilitätsreserve zu den erhofften steigenden Preisen im Emissionshandel führt. „Die Zertifikate sollen nur zum Teil und auch nur temporär aus dem Verkehr gezogen werden“, sagte er dem Tagesspiegel. „Investoren haben jedoch schon eingepreist, dass es auch künftig ein zu hohes Angebot an Zertifikaten geben wird.“

In einer Studie, die im Fachmagazin „Energy Policy“ veröffentlicht worden ist und aus der der Tagesspiegel zitiert, haben er und MCC-Researcher Nicolas Koch herausgefunden, dass weder die wirtschaftliche Rezession noch der Ausbau Erneuerbarer Energien – wie jedoch oft vermutet –  Hauptverursacher des massiven Preissturzes im Europäischen Emissionshandelssystem (EU ETS) sind: Sie können gerade mal zehn Prozent des Preisrückgangs von CO2-Zertifikaten erklären.

 

Hier geht es zur Online-Version des Tagesspiegel-Artikels.

Abonnieren Sie den MCC-Newsletter.