Diskussion mit dem BDEW: COP21 - und wie geht's weiter?

In einer gemeinsamen Veranstaltungen haben das MCC und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) diskutiert, welche Signale von Paris ausgehen können.

Ottmar Edenhofer, Foto: MCC

15.10.2015

MCC-Direktor Ottmar Edenhofer betonte, dass zwar der politische Wille für einen Erfolg in Paris groß sei. Doch die weltweit verbreitete Renaissance der Kohle lasse die Verhandlungen unter keinem guten Stern starten. Er sagte: "Ich möchte einen internationalen CO2-Mindestpreis." Dies sei ein Instrument, mit dem der Verbrauch des Klimakillers Nummer Eins international eingedämmt werden könne.

Hildegard Müller (Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung) erklärte, wie die Europäische Union eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien einnehmen kann. Sie betonte, dass Klimaschutz und Versorgungssicherheit miteinander verknüpft werden müssten, um so mittel- und langfristige Perspektiven für den deutschen Kraftwerkspark zu entwickeln.

Neben den zwei Vorträgen von Ottmar Edenhofer und Hildegard Müller entstand ein moderiertes Gespräch der beiden. Hinzu kamen drei Kurzimpulse von Franziska Erdle (Hauptgeschäftsführerin WirtschaftsVereinigung Metalle e.V.), Dr. Camilla Bausch (Geschäftsführerin Ecologic-Institut für Internationale und Europäische Umweltpolitik) und Christoph Bals (Politischer Geschäftsführer Germanwatch e.V.).

 

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