MCC bei mehreren Events auf der COP vertreten

Das MCC organisiert mit dem BDI und der Umweltorganisation Germanwatch ein Side-Event bei der COP 22 in Marrakesch - und ist auch an weiteren beteiligt.

Foto: Shutterstock / Maurizio di Mattei

16.11.2016

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Germanwatch (GW) und das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) raten den G20-Staaten dazu, CO2-Bepreisung einzuführen und aus den Subventionen für fossile Energieträger auszusteigen. Das Side-Event „G20-Politik-Optionen für CO2-Bepreisung“ bringt Stimmen aus der Wirtschaft, der Zivilgesellschaft, von Entscheidungsträgern und aus Denkfabriken der G20 zusammen, die Einblicke in die Situation ihrer jeweiligen Länder und Sektoren gewähren. Am Mittwoch, 16. November, diskutieren wir in der Zeit von 18.30 bis 20.00 Uhr im EU-Pavillon Herausforderungen und Chancen für eine G20-Roadmap zur CO2-Bepreisung und erkunden Strategien und Politik-Optionen, um in den führenden Volkswirtschaften der Welt nach dem Paris-Abkommen Schwung zu entfalten. Das Event wird organisiert von Christoph Bals, Direktor von Germanwatch, Ottmar Edenhofer, Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und stellvertretender Direktor und Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), sowie Holger Lösch, Mitglied des Vorstands des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

Das MCC ist zudem an dem Side-Event "The Global Carbon Budget 2016 and its implication for meeting global warming targets” beteiligt, das vom Global Carbon Project (GCP) organisiert wird. Auf dem Programm steht die Analyse der Entwicklung des globalen CO2-Budgets bis 2016 und der wichtigsten Emissionstreiber, eine Bewertung des Potenzials Negativer Emissionen und eine Diskussion über die Realisierbarkeit des 2°C- oder 1,5°C-Ziels. Es werden unter anderem Glen Peters vom Center for International Climate and Environmental Research  und Sabine Fuss, Leiterin der MCC-Arbeitsgruppe Nachhaltiges Ressourcenmanagement und Globaler Wandel, sprechen. Die Veranstaltung findet am Montag, den 14. November, 16.45-18.15 Uhr, im Arabian Room (150) statt.

Ein weiteres Side-Event mit MCC-Beteiligung wird vom Havard Project on Climate Agreements veranstaltet. MCC-Direktor Ottmar Edenhofer ist Teil des Podiums zum Thema „Realizing the Potential of the Paris Agreement“. Die Diskussion befasst sich damit, wie das Paris-Abkommen konkretisiert, umgesetzt und ergänzt werden kann, so dass es sein erhebliches Potenzial in Bezug auf Klimaschutz und gesellschaftliche Anpassung entfalten kann. Das  Event wird am Donnerstag, den 17. November, 11.30-13.30 Uhr, im Arabian Room stattfinden.

 

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