Was Deutschland, die USA und China gegen den Klimawandel tun können

In mehreren wissenschaftlichen Vorträgen diskutieren MCC-Wissenschaftler beim “Energy Policy Exchange Forum” verschiedene Ansätze, das Paris-Abkommen umzusetzen.

Foto: Shutterstock / r.nagy

05.10.2016

Die internationale Gemeinschaft treibt das UN-Klimaabkommen von Paris mit nie dagewesener Geschwindigkeit voran. Sowohl auf internationaler als auch auf innenpolitischer Ebene spielen Deutschland, die USA und China eine entscheidende Rolle dabei, die ambitionierten Klimaziele umzusetzen. Um den Dialog der drei Länder voranzutreiben, haben die Hertie School of Governance, die chinesische Tsinghua University und die Price School der University of California im vergangenen Jahr das „Energy Policy Exchange Forum“ ins Leben gerufen. Die diesjährige Konferenz wird von der Hertie School of Governance vom 6. bis 7. Oktober veranstaltet.

Das MCC beteiligt sich mit mehreren Vorträgen, unter anderem von Jan Minx, Jan Steckel und Christian Flachsland. Die MCC-Wissenschaftler legen dabei besonderen Fokus auf die Themen nachhaltige Entwicklung in Schwellenländern und effektive Klimapolitik unterhalb der globalen Ebene. Am Ende des ersten Tages wird es außerdem eine Podiumsdiskussion mit dem Titel “On the Road from Paris to Marrakech” geben – unter Beteiligung von Ottmar Edenhofer, Dirketor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und Chef-Ökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).

Die drei Länder spielen in der internationalen Klimadebatte eine besondere Rolle. Während Deutschland im Zuge der Energiewende völlig neue Wege beschreitet, haben China und Kalifornien vor allen Dingen mit Luftverschmutzung und anderen Umweltschäden zu kämpfen, die durch die Nutzung von Kohle und das zunehmende Verkehrsaufkommen hervorgerufen werden. Auf der Konferenz werden außerdem neueste Entwicklungen auf den Gebieten negative Emissionen, klimafreundliche Stadtplanung, energieeffizientes Verhalten von Privathaushalten, Politik zum Kohleaustieg, Integration von erneuerbaren Energien und Klimapolitik auf verschiedenen Regierungsebenen diskutiert.

 

Weitere Informationen zum "Energy Policy Exchange Forum".

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