Mehr Klimaschutz durch reine Bodensteuer

MCC-Direktor Ottmar Edenhofer sieht im „Tagesspiegel“ die vom Bundesrat vorgelegte Reform der Grundsteuer kritisch und empfiehlt eine Alternativlösung.

Foto: MCC

08.11.2016

Der Bundesrat hat vor wenigen Tagen einen Gesetzesentwurf zur Grundsteuerreform beschlossen. Diese soll weiterhin sowohl den Boden- als auch den Gebäudewert besteuern. „Es ist aber nicht sinnvoll, den Gebäudewert zu besteuern, wenn in den Städten mehr Wohnungen gebaut werden sollen“, sagt Ottmar Edenhofer, Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) im „Tagesspiegel“. Mit der bisherigen Steuer sowie mit dem Reformvorschlag haben Investoren einen Anreiz, Boden zu horten, da sie erwarten, dass sein Preis in Zukunft steige. Eine reine Bodensteuer hingegen schaffe „Anreize, den Boden in den Städten besser zu nutzen, und verhindert unproduktive Spekulation.“ Daneben könnten die höheren Einnahmen dafür genutzt werden, den öffentlichen Nahverkehr auszubauen, was dem Klima zugutekommt.

 

Lesen Sie hier das gesamte Interview mit MCC-Direktor Ottmar Edenhofer im „Tagesspiegel“. 

Abonnieren Sie den MCC-Newsletter.