MCC und seine Partner untersuchen Klima-Assessments

Die Institute MCC und FEEM sowie die Universitäten Harvard und Stanford veranstalteten einen Workshop zur Verbesserung des IPCC und anderer Klima-Assessments.

IPCC-Konferenz in Berlin. Foto: Benjamin Kriemann

20.02.2015

Seit bereits einem Vierteljahrhundert führt der Weltklimarat (IPCC) Assessments über die wissenschaftliche Forschung zum Klimawandel durch. Es ist an der Zeit, die hinter dem IPCC und anderen Assessmentberichten liegenden Prozesse genauer unter die Lupe zu nehmen, sie zu bewerten, und darüber nachzudenken, wie die Prozesse von Klima-Assessments effektiver werden können.

Deshalb hat das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) vom 18. bis 20. Februar in Berlin einen Workshop mit dem Titel “The Assessment and Communication of the Social Science of Climate Change: Bridging Research and Policy” in Berlin veranstaltet. Er wurde gemeinsam organisiert von MCC-Direktor Ottmar Edenhofer, Carlo Carraro vom Fondazione Eni Enrico Mattei (FEEM), Charles Kolstad von der Stanford University und Robert Stavins von der Harvard University.

Zu den Teilnehmern gehörten Wissenschaftler, die zum 5. Bericht des Weltklimarates beigetragen haben, Nutzer dieses Berichtes aus nationalen Regierungen und zwischenstaatlichen Organisationen sowie Repräsentanten anderer Interessensgruppen. Sie kamen sowohl aus entwickelten Staaten als auch aus Entwicklungsländern.

Der Workshop konzentrierte sich darauf, wie vor allem die Sozialwissenschaften (etwa Wirtschafts- und Politikwissenschaften) auf den Klimawandel reagieren können. Die Diskussionen befassten sich mit den IPCC-Prozessen, die effektiv waren, und denen, die verbessert werden könnten. Unter anderem ging es um Fragen wie diese: Wie kann der Weltklimarat an der Schnittstelle zu den Sozialwissenschaften verbessert werden? Welche strukturellen Veränderungen im IPCC-Prozess könnten dessen Effektivität, Politikrelevanz und Nutzbarkeit für eine breitere Öffentlichkeit verbessern? Und wo sollen bei künftigen Klima-Assessments – sowohl beim IPCC als auch bei anderen – die Prioritäten liegen.

 

Hier können Sie weitere Informationen zu dem Workshop erhalten.

Hier können Sie das auf dem Workshop basierende Memorandum einsehen.

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