Ökonomen-Ranking: Edenhofer erneut auf einer Top-Position

In der Gesamtrangliste der „FAZ“ verteidigt der MCC-Direktor Platz zwölf und landet gemessen an den Forschungszitaten sogar auf Rang vier.

Foto: MCC

03.09.2018

Ottmar Edenhofer, Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), erreicht zum wiederholten Mal eine Top-Position im FAZ-Ökonomenranking. Der Wirtschaftswissenschaftler, der auch designierter Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) ist, erzielt sogar deutlich mehr Punkte als im letzten Jahr und kann damit seinen zwölften Platz verteidigen. Angeführt wird die Rangliste vom österreichisch-schweizerischen Wirtschaftsprofessor Ernst Fehr von der Universität Zürich, der den Präsidenten des ifo-Instituts, Clemens Fuest, an der Spitze ablöst.

Im Teilbereich Forschung schneidet Edenhofer, der auch Professor an der TU Berlin ist, besonders erfolgreich ab. Mit annähernd 3000 Zitaten in wissenschaftlichen Publikationen in den vergangenen fünf Jahren landet er in dieser Kategorie sogar auf Rang vier. Was die Forschungsleistung betrifft, überholt Edenhofer damit Wissenschaftler wie etwa Marcel Fratzscher vom DIW oder Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft, die durch ihre stärkere Medienpräsenz in der Öffentlichkeit bekannter sind.

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) bewertet für ihre Rangliste der 100 einflussreichsten Ökonomen in Deutschland das Abschneiden der Wirtschaftswissenschaftler in drei Kategorien: Medien, Politik und Forschung. Bei Medien und Forschung kommt es jeweils darauf an, wie oft ein Forscher in der Presse sowie in der wissenschaftlichen Fachliteratur zitiert wird. Der Einfluss auf die Politik wird durch eine Umfrage unter Bundes- und Landespolitikern ermittelt. Die Rangliste wird jedes Jahr im September veröffentlicht.

 

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