Beiträge zum Politik-Dialog

Inhalt

> Assessments des Weltklimarats (IPCC)

> Andere Assessment-Prozesse

> Informelle wissenschaftliche Politikberatung

Das MCC ist direkt und aktiv eingebunden in breit angelegte, formalisierte Assessment-Prozesse auf internationaler Ebene. An der Schnittstelle Wissenschaft–Politik arbeiten wir zudem informell mit hochrangigen Interessengruppen und Institutionen zusammen.

Assessments des Weltklimarats (IPCC)

Die Sachstandsberichte des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) lieferten zentrale wissenschaftliche Erkenntnisse für das Paris-Abkommens. Ein maßgeblicher Beitrag zum Fünften Sachstandsbericht des IPCC (Fifth Assessment Report, AR5) kam von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des MCC. Ottmar Edenhofer führte und leitete den Assessment-Prozess als Ko-Vorsitzender der Arbeitsgruppe III (Working Group III, WGIII). Unterstützt wurde dies 2015 durch Jan Minx als Leiter der Technischen Unterstützungsstelle (Technical Support Unit). Neben diesen Leitungspositionen trugen acht weitere MCC-Forscherinnen und -Forscher in verschiedenen Aufgaben zum AR5-Assessment bei.

Entwicklung einer Assessment-Philosophie

Das MCC war ebenfalls in die Erarbeitung wichtiger konzeptioneller Grundlagen für den AR5 eingebunden. Der Beitrag der WGIII zum AR5 ist der erste umfassende Versuch einer Umsetzung des MCC-Assessment-Modells, das seit 2011 fortlaufend von Ottmar Edenhofer und Gruppenleiter Martin Kowarsch entwickelt wird.

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Andere Assessment-Prozesse

MCC-Assessment zum EU-Emissionshandel (EU-ETS)

Eine eigenes „Pilot-Assessment“ initiierte das MCC zur Reform des EU-Emissionshandels (European Emissions Trading Scheme, EU-ETS) 2014 im Auftrag der European Council of Academies of Applied Sciences, Technologies and Engineering (Euro-CASE). Ergebnis war das Euro-CASE Positionspapier zu Reformoptionen für den EU-Emissionshandel („Reform Options for the European Emissions Trading System“), das mit deutschen Vertreterinnen und Vertretern der Industrie- und Energieverbände, Politik und Wissenschaft diskutiert wurde. Es wurde offiziell der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament übergeben sowie breit an Interessengruppen in Brüssel verteilt.

Beitrag des MCC zum International Panel on Social Progress (IPSP)

Das IPSP befasst sich unter anderem mit den tiefgreifenden und ungleichen Veränderungen in Gesundheit und Bildung sowie den zunehmenden Ungleichheiten in der Einkommens- und Wohlstandsverteilung innerhalb und zwischen Ländern. 2017 wird es einen Bericht vorlegen, der sich an alle gesellschaftlichen Akteure, Bewegungen, Organisationen und die Politik richtet und sie mit dem besten verfügbaren Fachwissen zu Fragen des sozialen Wandels versorgt. Ottmar Edenhofer ist koordinierender Leitautor des Kapitels zu Wachstum, Entwicklung und Schutz des Planeten („Growth, Human Development and Planetary Welfare“), ein weiterer Leitautor ist Michael Jakob, Leiter der Task Force Public Economics am MCC.

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Informelle wissenschaftliche Politikberatung

An der Schnittstelle Wissenschaft–Politik stehen wir im Dialog mit zahlreichen Interessengruppen in verschiedenen formellen und weniger formellen Prozessen. Unter anderem berät das MCC hochrangige politische Entscheidungsträgerinnen und -träger in der EU, der UNO und auf nationaler Ebene.

Lesen Sie mehr über unsere Arbeit im Abschnitt Politik-Dialog.

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