Gründung durch die Stiftung Mercator und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) ist eine gemeinsame Gründung der Stiftung Mercator und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).

Über die Stiftung Mercator

Die Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels ist ein zentrales Ziel der Stiftung Mercator. Mit der Gründung des MCC im Jahr 2011 will sie die Erforschung gangbarer Wege für die Vereinbarkeit von Wirtschaftswachstum und Klimaschutz voranbringen und die wissenschaftliche Politikberatung in diesem Themenfeld stärken. Die Stiftung Mercator ist eine private, unabhängige Stiftung. Sie strebt mit ihrer Arbeit eine Gesellschaft an, die sich durch Weltoffenheit, Solidarität und Chancengleichheit auszeichnet. Dabei konzentriert sie sich darauf, Europa zu stärken, den Bildungserfolg benachteiligter Kinder und Jugendlicher insbesondere mit Migrationshintergrund zu erhöhen, Qualität und Wirkung kultureller Bildung zu verbessern, Klimaschutz voranzutreiben und Wissenschaft zu fördern. Die Stiftung Mercator steht für die Verbindung von wissenschaftlicher Expertise und praktischer Projekterfahrung. Als eine führende Stiftung in Deutschland ist sie national wie international tätig. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie und dem Sitz der Stiftung, fühlt sie sich besonders verpflichtet.

www.stiftung-mercator.de

Über das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Naturwissenschaftler und Sozialwissenschaftler aus aller Welt arbeiten im Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung eng zusammen, um den globalen Klimawandel und seine ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen zu untersuchen. Dieser interdisziplinäre Ansatz unterscheidet es von vielen anderen Instituten. Die Wissenschaftler erforschen die Belastbarkeit des Erdsystems und entwerfen auf dieser Grundlage Strategien und Optionen für eine zukunftsfähige Entwicklung von Mensch und Natur. Dieser lösungsorientierte Ansatz ist eine zweite Besonderheit. Vor allem durch Datenanalysen und Computersimulationen der dynamischen Prozesse im Erdsystem, aber auch in unserer Gesellschaft, schafft das PIK Wissensgrundlagen für eine nachhaltige Entwicklung. Die Mitarbeiter veröffentlichen einerseits ihre Forschungsergebnisse für die ‚scientific community’ in internationalen Fachzeitschriften, sie beraten andererseits vielfach direkt hochrangige Entscheidungsträger im In- und Ausland. Das PIK ist Teil eines globalen Netzwerks von Spitzenforschungseinrichtungen zu Fragen der globalen Umweltveränderungen. Seine Wissenschaftler haben eine aktive Rolle etwa im oft als Weltklimarat bezeichneten Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) der Vereinten Nationen.

www.pik-potsdam.de