Governance

Diese Arbeitsgruppe analysiert Optionen der Governance des globalen Klimawandels. Im Fokus stehen die für Klimapolitik relevanten Mitwirkenden und Institutionen auf verschiedenen Ebenen (z.B. international, national, subnational). Dabei wird die Wirkung verschiedener Politikinstrumente zur Eindämmung des Klimawandels untersucht und erforscht, wie diese effektiv, anreiz-orientiert und fair ausgestaltet werden können.

 

Teammitglieder

Leitung:  NN

Stellio Del Campo
Simon Feindt

 

Forschungsthemen

Im Mittelpunkt der Forschung stehen die Ausarbeitung von Politikinstrumenten für die Eindämmung des Klimawandels mit Blick auf das Pariser Abkommen. Zentral sind etwa die Fragen: Wie kann das Pariser Abkommen weiterentwickelt werden, um das Ambitionsniveau nationaler Klimapolitiken schrittweise zu steigern? Welche Politikoptionen führen zu ambitionierten Dekarbonisierungspfaden in politischen Mehrebenensystemen? Wie sollten optimale CO2-Preise im Kontext der Social Cost of Carbon ausgestalten werden? Wie können verschiedene gesellschaftliche Interessensgruppen berücksichtigt werden? Die Methoden umfassen Input-Output-Analysen, analytisches Modellieren und Integrated Assessment Modeling. 

 

Forschungsprojekte

Als Teil des institutsübergreifenden Future Lab Game Theory & Networks of Interacting Agents zwischen dem PIK und dem MCC wendet die Arbeitsgruppe neuartige Methoden zur Analyse von kooperativer Minderung des Klimawandels an. Insbesondere untersuchen die Forschenden, wie Transferzahlungen multilateraler Fonds (z.B. Green Climate Fund) ausgestaltet werden können, um die Kooperation innerhalb des Paris-Abkommens zu stärken. Des Weiteren untersucht die Arbeitsgruppe, wie Ungleichheit den Wert der Social Cost of Carbon beeinflusst. Innerhalb des EU Horizon 2020 NAVIGATE Projekts trägt die Gruppe zur Entwicklung der nächsten Generation von Integrated Assessment Models bei. Ein besonderer Fokus liegt hier auf der besseren Widerspiegelung der Verteilung von Klimawandelschäden und der Auswirkungen der Klimapolitik auf zum Beispiel unterschiedliche Regionen oder Einkommensgruppen. Im CHIPS-Projekt analysieren die Forschenden mögliche Zielkonflikte oder Synergien zwischen intra- und intertemporalen Ungleichheit, resultierend aus sozioökonomischen und Klima-bedingten Treibern. Darüber hinaus wird untersucht, wie diese Konflikte die optimale Besteuerung von Treibhausgasen beeinflussen. Die Gruppe kollaboriert unter anderem mit Forschenden von U Princeton, UC Berkeley, CIRED, CMCC und PIK.

 

Aktuelle Publikationen der Arbeitsgruppe

Steckel, J.C., Missbach, L., Ohlendorf, N., Feindt, S., Kalkuhl, M. , 2022

Effects of the energy price crisis on European households. Socio-political challenges and policy options

MCC Arbeitspapier
Typ
Arbeitspapiere
Martinet, V., Del Campo, S., Cairns, R.D. , 2022

Intragenerational inequality aversion and intergenerational equity

European Economic Review
Typ
Peer Review
Budolfson, M., Dennig, F., Errickson, F., Feindt, S., Ferranna, M., Fleurbaey, M., Klenert, D., Kornek, U., Kuruc, K., Méjean, A., Peng, W., Scovronick, N., Spears, D., Wagner, F., Zuber, S., 2021

Climate action with revenue recycling has benefits for poverty, inequality and well-being

Nature Climate Change
Typ
Peer Review