Vorbereitung auf die COP21

Viele MCC-Wissenschaftler geben in hochrangigen Funktionen Input zu der Konferenz “Our common future under climate change“. CO2-Steuern, Negative Emissionen und nachhaltige Entwicklung gehören dabei zu ihren Top-Prioritäten.

Foto: Shutterstock / FXQuadro

08.07.2015

Um ambitionierte Klimapolitik zu ermöglichen nehmen leitende Wissenschaftler des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) derzeit in hochrangigen Funktionen an der Fachkonferenz „Our common future under climate change“ teil. Bei diesem Treffen in Paris präsentieren sie zwischen dem 7. und 10. Juli ihre neusten Erkenntnisse. In Vorbereitung auf die ebenfalls in Paris stattfindende COP21 Ende des Jahres befassen sie sich dabei mit den Problemen des Klimawandels vor dem Hintergrund des globalen Wandels.

 

Konkret hält MCC-Direktor Ottmar Edenhofer, der auch Mitglied des Wissenschaftskomitees  der Veranstaltung ist, in der Plenarsitzung „Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels“ eine Grundsatzrede mit dem Titel „Eine Karte über die Lösungswege zur Minderung des Klimawandels“. Im Rahmen der Sitzung zu makroökonomischen Chancen durch Klimapolitik gibt er auch eine Antwort auf die Frage „Warum sind Finanzminister für CO2-Steuern – selbst wenn sie sich nicht für Klimawandel interessieren?“

 

 

Sabine Fuss, Leiterin der MCC-Arbeitsgruppe Ressourcen und Internationaler Handel, sitzt der Versammlung „Negative Emissionen zur Stabilisierung des Klimawandels und die Rolle von CO2-Speichern unter der Erde“ vor und hält eine Grundsatzrede über „Lösungen zur CO2-Entnahme: Diskussion über die Forschung und notwendige Entwicklungen“. Zudem sitzt Jan Christoph Steckel, Leiter der MCC-Arbeitsgruppe Klimaschutz und Entwicklung, einer gleichnamigen Versammlung vor und gewährt – gemeinsam mit dem MCC-Wissenschaftler Michael Jakob – Einblicke in „Machbare Klimaminderung in Entwicklungsländern“.

 

Nachwuchswissenschaftler des MCC werden auf der Konferenz ebenfalls vertreten sein: Lion Hirth präsentiert seine Antwort auf die Frage „Was können wir von der Modellierung des Elektrizitätsmarktes mit und ohne Politikinterventionen lernen?“, Linus Mattauch gibt einen Überblick über die steuerlichen Vorteile von Klimapolitik und Steffen Lohrey schätzt die Auswirkungen des Klimawandels sowie Strategien zur Anpassungen und Minderung von der ländlichen bis zur städtischen Ebene ein.

 

„Our Common Future“ hat mehr als 2000 Beiträge erhalten, die in mehr als 140 parallel laufenden Sitzungen und in vier Vollversammlungen diskutiert werden. Mehr als 30 hochkarätige Keynote-Redner sind vertreten, um die COP21 vorzubereiten. Dabei will die Wissenschaftsgemeinschaft gemeinsam mit anderen Interessensvertretern vor dem Hintergrund des Klimawandels mögliche Pfade und Innovationen zu einer nachhaltigen Zukunft erkunden. Dazu sollen relevante und stimmige Lösungen und Politiken untersucht und entworfen werden. Denn das hauptsächliche Ziel der Konferenz, die schließlich im Dezember in Paris stattfindet, ist die Erstellung eines Kooperationsrahmens für ein Regelwerk über Klimapolitik.

 

Eine weitere Zusammenfassung der Plenarsitzung bei der Konferenz "Our Common Future" können Sie hier nachlesen.

 

 

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