Der Wissenschaft zuhören, verantwortlich handeln

Die Institutsleitung des MCC zum veränderten Umfeld nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie.

Conoraviren unter dem Mikroskop: Die Pandemie drängt derzeit alle anderen Themen in den Hintergrund. | Foto: Shutterstock/creativeneko

18.03.2020

Die Forschung und Politikberatung zum Thema Klimawandel und globale öffentliche Güter findet jetzt in einem schlagartig veränderten Umfeld statt: Wir sind uns dessen bewusst. Statement von Direktor Ottmar Edenhofer und Generalsekretärin Brigitte Knopf vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change):

„Das MCC und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen: Die Ausbreitung des Coronavirus drängt derzeit alle anderen Themen in den Hintergrund. Auch wir machen uns Sorgen um die Gesundheit vor allem der Älteren und Kranken, um die Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wir sind inmitten einer globalen Krise und erleben in dramatischer Form, wie wichtig globale öffentliche Güter sind. Wie beim Klimaschutz ist es auch beim Kampf gegen die Corona-Pandemie die Rolle der Staaten, diese Güter bereitzustellen. Das 21. Jahrhundert wird von solchen Themen geprägt sein.“

„Und gerade wenn Verunsicherung und Pessimismus um sich greifen, ist es wichtig, ein differenziertes Bild zu bewahren. Wir sind grundsätzlich zuversichtlich, dass die Regierungen nach der Devise agieren: der Wissenschaft zuhören, verantwortlich handeln. Auch und gerade in dieser Notsituation. Als wissenschaftlicher Thinktank mit dem Schwerpunkt Klimapolitik arbeiten wir seit Jahren mit diesem positiven Grundverständnis, so schwerwiegend die globalen Probleme auch sind.“

 

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