Hitzewelle in Städten

Felix Creutzig und Blanca Fernandez Autoren beim Assessment Report for Climate Change and Cities.

18.03.2014

Durch den Klimawandel werden sich vor allem die dicht bebauten Städte weltweit durch Hitzewelle erwärmen. Risiken für den Menschen entstehen neben den steigenden Temperaturen auch durch indirekte Effekte wie etwa steigende Ozonwerte: Mehr Fälle von Bronchitis, Asthma und Herzinfarkte können die Folgen der Hitzewellen sein. Doch nicht alle Menschen sind gleich betroffen. Abhängig unter anderem von Alter und Geschlecht, aber auch vom Wohlstand, werden einige mehr damit zu kämpfen haben – andere weniger.

In wie weit diese Ungleichheit von den Strategien der Städte zum Abschwächen des Klimawandels abhängt, das untersuchen Felix Creutzig, Leiter der MCC-Arbeitsgruppe Landnutzung, Infrastruktur und Transport, sowie Blanca Fernandez, Mitglied der Arbeitsgruppe im Rahmen des Zweiten Assessment Report for Climate Change and Cities (ARC3.2). Sie sind als Autoren des Berichts berufen worden, der vom Urban Climate Change Research Network (UCCRN) herausgegeben wird. Creutzig und Fernandez werden zudem untersuchen, wie sich der Klimaschutz durch Städte auf Gleichheit auswirkt. Sie wollen zum Beispiel der Frage nachgehen, wie sich eine umweltfreundliche Stadtgestaltung auf Mietpreise auswirkt.

Mit dem Beitrag zu diesem neuen Assessment Report stärkt das MCC seinen Fokus auf unabhängige Politikberatung: Ziel des UCCRN ist es, nachhaltige und aktuelle Klimapolitikberatung für die Stadtplanung zu institutionalisieren. Das Mercator Research Intitute on Global Commons and Climate Change hat es sich zur Aufgabe gemacht, politische Entscheidungen und die Alternativen zur Vermeidung oder Minimierung tragischer Zielkonflikte durch eine robuste Informationsbasis zu unterstützen.

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