Münchner Sicherheitskonferenz

Ottmar Edenhofer im Gespräch mit Außenminister Steinmeier über Sicherheitspolitik

Ottmar Edenhofer diskutiert mit Anne-Marie Slaughter, Präsidentin der New America Foundation (Foto: Konrad Fersterer/Stiftung Mercator)

30.01.2014

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz diskutierte Ottmar Edenhofer, Direktor des MCC, unter anderem mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Freitag, 31. Januar, über "Klimawandel als Herausforderung internationaler Politik". Auf dem Podium waren zudem weitere namhafte Experten vertreten wie Narendra Taneja, Präsident des World Energy Policy Summit, oder Anne-Marie Slaughter, Präsidentin der New America Foundation. Die Podiumsgäste diskutierten grundlegende Aspekte der Erderwärmung und der durch sie bedingten globalen Chancenungleichheiten. Dabei kamen auch die sozioökonomischen Risiken des weltweiten Ausstoßes von Kohlendioxid zur Sprache sowie die Frage, wie bei politischen Entscheidungsträgern eine größere Sensibilität für Umweltdiplomatie erzeugt werden kann.

 

"Die Herausforderung internationaler Politik ist es, die begrenzte Aufnahmekapazität der Atmosphäre als ein Globales Gemeingut zu verstehen und daher Governmentstrukturen auf verschiedenen Ebenen zu etablieren", sagt Ottmar Edenhofer, der auch Vorsitzender der Arbeitsgruppe III des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und stellvertretender Direktor und Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist. "Weil die Klimafolgen unsicher sind, müssen sie im Rahmen des Risikomanagments und der internationalen Sicherheitspolitik behandelt werden. Die regulativen Leitideen für eine neue Weltordnung müssen Kooperation und globale Gemeinschaftsgüter sein, die Wettbewerb und Privateigentum ergänzen."


Organisiert wurde die Veranstaltung von der Stiftung Mercator. Sie ist neben dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) Gründerin des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC).

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